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Einfache Erklärungen für viele Begriffe aus dem Reich des Nähens, alphabetisch sortiert.



Nähmaschine

Eine Nähmaschine bildet stabile Nähte, indem sie eine Schlaufe des Oberfadens mit einer Nadel durch den Stoff sticht. Durch diese Schlaufe wird der Unterfaden, der sich der einer Spule befindet, gezogen. Dann wird der Oberfaden wieder gestrafft und die Kreuzung der beiden Fäden liegt im Stoff.
Gleichzeitig wird der Stoff von geriffelten Schienen in der Stichplatte vorwärts geschoben.

So funktionierten die ersten handbetriebenen Nähmaschinen vor 200 Jahren und die modernen High-Tech-Nähcomputer arbeiten nach dem gleichen Prinzip.
Allerdings können diese den Stoff auch rückwärts (einige sogar seitwärts) bewegen und die Position der Nadel ist inzwischen variabel.

Wenn Du Spaß an aufwändigen Stickereien und raffinierter Technik hast, ist die Investition in eine computergesteuerte Nähmaschine mit Schnittstelle zum Anschluss an den Computer vielleicht sinnvoll.
Ansonsten rate ich zu einer einfachen, soliden Nähmaschine. Sie sollte außer dem Stepp- und Knopflöcher und einige Elastikstiche nähen können.
Sehr praktisch ist ein eingebauter Oberstoff-Transport.

Egal welche Nähmaschine Du benutzt - etwas Pflege brauchen sie alle: Beim Nähen sammeln sich Staub und Flusen in der Mechanik. Entferne die gelegentlich mit einem weichen Pinsel.
Und gönne der Maschine ab und an einen Tropfen Öl!