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Einfache Erklärungen für viele Begriffe aus dem Reich des Nähens, alphabetisch sortiert.



Nähnadeln

Auch wenn Du, wie ich, nicht gern und oft mit der Hand nähst, solltest Du immer ein kleines Sortiment von Nähnadeln horten. Faustregeln für den Einsatz:
Feine Nadeln für feine Stoffe und grobe Nadeln für grobe Stoffe.
Kurze Nadeln für kurze Stiche und lange Nadeln für lange Stiche.

Verwende nur ganz spitze, einwandfreie Nadeln um den Stoff beim Nähen nicht zu beschädigen.Im Shop findest Du eine Auswahl der gebräuchlichsten Nadelstärken und Sorten.

Nähmaschinennadeln gibt es in verschiedenen Stärken von 60 (fein) bis 110 (stark) – je feiner der Stoff, um so dünner sollten auch Nadel und Faden sein. Sogenannte "Universalnadeln" kannst Du für nahzu alle Stoffe verwenden.

Für Jersey und Stretchstoffe gibt es Nadeln mit abgerundeter Spitze, die verhindern, dass die feinen Gewebefäden beschädigt werden und Laufmaschen entstehen.

Für Jeans und andere stabile Materialien gibt es besonders stabile Nadeln mit extrem schlanker Spitze aus gehärtetem Stahl.

Beim Nähen von Leder werden normale Nadeln sehr schnell stumpf, darum gibt es dafür spezielle Nadeln mit messerscharf geschliffener Dreikant-Spitze.

Maschinen-Sticknadeln haben ein besonders großes Öhr und eine fein polierte Hohlkehle, um Stick- und Effektgarne beim Nähen nicht zu beschädigen.

Für Hohlsäume in stark appretiertem Gewebe sind sogenannte "Wing-Nadeln" erhältlich.

Für moderne Microfasern sind besonders schlanke, spitze Spezial-Nadeln erhältlich. Zwillingsnadeln gibt es mit verschiedenen Abständen und mit normaler oder Kugelspitze. Sie werden verwendet um Biesen zu nähen oder Säume in elastischen Stoffen zu arbeiten.