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Einfache Erklärungen für viele Begriffe aus dem Reich des Nähens, alphabetisch sortiert.



Unterfaden

Der Unterfaden bildet die untere Seite einer Naht.

Das Garn wird auf eine Spule gewickelt, diese wird in die Spulenkapsel gelegt, welche man wiederum in den "Greifer" einsetzt.
Und der heißt so, weil er sich die von der Nadel heruntergereichte Oberfaden-Schlinge "greift", um die Spule mit dem Unterfaden herumzieht und dann wieder los läßt. Dann werden der verschlungene Ober- und Unterfaden angezogen und fertig ist der erste Stich.

Wie der Unterfaden einzulegen und durch die UnterFadenspannung zu führen ist, steht im Handbuch Deiner Nähmaschine.

Wenn Du eine Spule eingesetzt hast, musst Du den Unterfaden nach oben befördern bevor Du mit dem Nähen loslegen kannst: Halte das Ende des eingefädelten Oberfadens fest und nähe einen einzigen Stich, indem Du am Handrad der Nähmaschine drehst. Ziehe das Ende des Unterfadens ganz heraus, und lege es gemeinsam mit dem Oberfaden hinter den Nähfuß.

Wenn Deine Nähmaschine nicht ordentlich näht, solltest Du zunächst kontrollieren, ob die Spule mit dem Unterfaden richtig eingelegt ist.
Weitere beliebte Fehlerquellen sind eine falsch eingestellte Fadenspannung und Fadenreste, die sich um den Greifer gewickelt haben.